Skip to main content

In Kooperation mit den besten Shops

Wo es dank des Oktoberfests auch außerhalb der Wiesn im Geldbeutel klimpert

Ein Prosit hier, ein Prosit da – bald herrscht auf der Theresienwiese wieder ausgelassene Stimmung vom feinsten. Mit dem Start des Oktoberfests schnellen nicht nur die Bierkrüge, sondern auch die Umsätze der bayerischen Hotel- und Personentransportindustrie nach oben. Neben den Wiesn-Wirten und Schaustellern sind diese Branchen nämlich die ganz großen Gewinner der Münchner „Fünften Jahreszeit“.

Größter Ansturm des Jahres während der Wiesn

Wenn es am 19. September „O’zapft is“ heißt, kommen sie wieder aus allen Ecken der Welt angereist. Ob zu Land über die Straßen oder Schienen, oder zu Luft mit dem Flugzeug – jeder Besucher findet seinen eigenen Weg zur Oktoberfest. Die großen Besucherströme stellen die öffentlichen Verkehrsmittel dabei auf eine ordentliche Belastungsprobe. Täglich 100.000 Fahrgäste mehr als gewöhnlich fahren zur Zeit der Wiesn mit der Bahn in Richtung München. Ob deutsche Besucher aus dem Münchner Umland, oder ausländische Oktoberfest-Touristen – sie alle wollen zum größten Bierfest der Welt. Und das nicht nur mit der Bahn. Auch am Münchner Flughafen herrscht zur Wiesn-Zeit Hochbetrieb. Ende September treffen dort anstatt den durchschnittlichen 109.000 Passagieren, täglich um die 131 000 Fluggäste ein. Ein Plus von rund zwanzig Prozent, das die Fluggesellschaften natürlich gerne mitnehmen. Denn die großen Besucherströme bedeuten bares Geld für alle Transportunternehmen in München und Umgebung. Entsprechend promoted wird das Volksfest auch von der einen oder anderen Fluglinie. So schickt die Lufthansa zur Wiesn-Zeit eine komplette Langstreckencrew in bayerischer Tracht in die Flughäfen der Welt hinaus.

Teuer, aber teils auch einfallsreich

Wer von weit anreist, muss nach der wilden Bierzelt-Sause natürlich auch irgendwo nächtigen. Hier beginnt das große Geschäft der Hotelbetreiber. Die Hotels im Münchner Umland können zur Oktoberfestzeit mit kompletter Bettenauslastung rechnen. Um die Besucher aber nicht nur für zwei oder drei Tage im Hotel zu behalten, locken viele Hoteliers inzwischen mit „After Wiesn“-Angeboten zu einem längeren Verbleib. So kann an den Oktoberfestbesuch beispielsweise noch ein Ausflug zu bayerischen Sehenswürdigkeiten oder ein Wellnesstag in der Therme Erding angehängt werden. Aber auch während des Wiesnzeit halten die Hotelbetreiber passende Specials bereit. Tolle Gesamtpakete mit hoteleigenem Shuttle-Service zum Oktoberfest, Tischreservierungen für das Bierzelt und typisch bayerischem Rahmenprogramm werden hier für die Besucher geschnürt. Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Zur Oktoberfestzeit zahlen Touristen in München oft fast das Dreifache des sonst üblichen Übernachtungspreises. Und das ganz unabhängig davon, ob ein besonderes Hotelprogramm zur Wiesn bereit gestellt wird, oder nicht.



Ähnliche Beiträge